Von der Rohmasse zum Unikat
So zart und doch so robust: Das Geheimnis um die Herstellung des Porzellans beschäftigte die westliche Welt seit jeher. Es zu lüften erforderte wahrlich alchemistischen Spürsinn. Und doch sind nur drei “Zutaten“ nötig, Feldspat, Quarz und Kaolin, um feinstes Porzellan herzustellen. Nur, das Verhältnis macht’s!
Die zähflüssige Gußmasse für Formen, die gegossen werden können, kann gleich verarbeitet werden. Die Drehmasse für Flachteile – wie beispielsweise Teller – muss einige Monate „mauken“ (reifen), um die ideale Konsistenz zu zu erlangen. Dabei erfordert die Bestimmung des richtigen Zeitpunktes für die Verarbeitung viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl.





