Eine kurze Geschichte von der Zeitlosigkeit

Die Geschichte des Wiener Porzellans beginnt 1718. Bereits acht Jahre nach der Erfindung des „Weißen Goldes“ durch Johann Friedrich Böttger (1709) wurde die Wiener Porzellanmanufaktur eröffnet. Seitdem genießt die Manufaktur weltweites Ansehen. Die wechselvolle Historie lässt sich anhand der Wirkungszeit bedeutender Persönlichkeiten am Bestens in 5 charakteristische Perioden einteilen.

Ein Spezialprivilegium, am 25. Mai 1718 durch Kaiser Karl VI. unterzeichnet, verlieh Claudius Innocentius du Paquier, dem k.u.k. Hofkriegsagenten, eine Monopolstellung: er hatte die alleinigen Rechte Porzellan innerhalb der österreichischen Kronländer zu erzeugen. In der heutigen Porzellangasse (im 9. Wiener Bezirk) fertigte man das Wiener Porzellan, mit dem das Kaiserhaus und der höfischen Adel ausgestattet wurden. Heute ist dieser spätbarocke Stil als die „Du-Paquier-Periode“ bekannt. 

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